And now to something completely different – Schmackofatz

Seit einiger Zeit treffen der Liebste und ich uns regelmässig mit Freunden um Serien zu gucken (Once upon a time haben wir erfolgreich abgehakt und mit GoT sind wir auch durch). Dabei wird immer gekocht und immer zuviel gegessen 😉 Gestern wollte ich meinen Beitrag zum Thema „Okay, einen Happen nehme ich noch, dann ist aber wirklich Schluss!“ leisten und hab ein bisschen in meinem Kochbuch gekramt. Und siehe da, ich wurde fündig – ich wollte Dorayaki machen. Die kleinen Süßigkeiten stammen aus Japan und bestehen aus zwei Pfannkuchen, die in der Mitte mit süßer Azuki Bohnen Paste gefüllt sind. Das Rezept hatte ich ursprünglich von der Seite Nekobento; nach Rücksprache mit meiner hawaiianischen Tante (die mit einem Japaner verheiratet ist…lange Geschichte) habe ich das Rezept aber etwas vereinfacht. Für einen ersten Versuch würde ich aber immer das Nekobento Rezept empfehlen!

Dorayaki sind wirklich einfach zu machen – man trennt das Ei, und mixt das Eigelb mit den restlichen Zutaten außer der Anko Paste (die gibt es übrigens im gut sortierten Asialaden 😉 Falls nicht – ich habe auch schon einige Internetshops damit gesehen,) bis eine cremige Masse entsteht. Dann wird das Eiweiß  zu Eischnee geschlagen und unter den Teig gehoben. (Hier ganz unorthodox mit einem Löffel – meine Küche ist leider noch nicht so gut ausgestattet wie ich es gerne hätte, aber es ging auch so ;))

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Anschließend gibt man etwa einen Löffel voll Teig in eine beschichtete Pfanne (idealerweise ohne Fett). Die Pfannkuchen müssen gar nicht geformt werden, sie dehnen sich von ganz allein aus und bekommen dadurch ihre runde Form.

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Sobald kleine Bläschen an der Oberfläche auftauchen einmal wenden und dann auf der anderen Seite noch einmal 20 Sekunden braten.

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Die Pfannkuchen gut auskühlen lassen. Anschliessend einen Teelöffel voll Anko nehmen (man kann grobe oder feine nehmen – ich persönlich mag die feine lieber…) und auf die Mitte eines Pfannkuchens setzen. Danach einen zweiten Pfannkuchen draufsetzen und rundherum etwas andrücken.

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Dann möglichst schnell verputzen, oder aufschneiden und im Internet damit angeben 😉

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Guten Appetit!

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