Schmachten

Kennt ihr das Gefühl noch? Als ihr früher diesem einen speziellen Schwarm in der Schule nachgeschmachtet seid? Der Typ (oder das Mädel), mit dem man in die gleiche Klasse geht, den/die man hin und wieder mal auf Partys oder anderen Treffen sieht, mit dem/der man aber nie mehr als ein bisschen Small Talk ausgetauscht hat…Also diese unerreichbaren Zauberwesen, mit denen man in seinen Träumen schon den gesamten Himmel umgekrempelt hat, aber in der Wirklichkeit nicht einmal zum Händchenhalten kam.

Auch mein kleines Schriftstellerherz hat so einen Schwarm. Gut, das gestaltet sich vielleicht nicht ganz so kitschig, aber es gab immer diesen EINEN Verlag, zu dem ich unbedingt wollte. Mir gefallen die Bücher, die Mitarbeiter sind allesamt Schätzchen und alles andere passt auch. Dabei handelt es sich um – tadaaa – den Lyx Verlag!

So, und nu isses passiert – mein Schwarm hat mich nach einem Date gefragt 😉 Will heissen, heute kam mein Vertrag für eine Novelle in der Lust de Lyx-Reihe. Der Inhalt ist mal ein bisschen was anderes – ich werde das erste mal seit langer Zeit wieder eine Gaygeschichte schreiben und ich muss zugeben, ich bin schon ziemlich aufgeregt 😀

Erscheinen wird das gute Stück, neben fünf weiteren Novellen, als eBook im November.

PS: Es gibt sogar ein Folgedate und das ist ein bisschen größer als die Novelle. Dazu aber mehr, wenn alles unter Dach und Fach ist 😉

Reboot

*pustpust* Na, da hat aber jemand Staub angesetzt – mein armer kleiner Blog. Aber zu meinen Zielen in diesem Jahr (ich mache seit 2010 keine Vorsätze mehr, nur noch Ziele, das lässt sich leichter bewältigen :)) gehört auch, im Netz etwas präsenter zu sein.

Daher auch das neue Design. Ich finds ganz hübsch, auch wenn es schnörkeliger ist, als ich es sonst mag. Seit meinem letzten Eintrag hat sich auch ein bisschen was getan 😉 Eine neue Veröffentlichung im Ullstein Verlag ist erschienen (nähere Infos dazu unter http://www.kerimaya.de :)) und auch zwei Übersetzungen aus meiner Feder.

Für die nahe Zukunft sind auch noch ein Podcast mit zwei Herren der Schöpfung geplant (nähere Infos folgen bald), im März wird mein neuer Erotikroman bei Bastei Lübbe erscheinen (siehe ebenfalls kerimaya.de) und im Juni dann endlich (ENDLIIICH!) mein Urban Fantasy Roman „Die Schattenseherin“ im Heyne Verlag. Nähere Infos…naja, ihr kennt das Spiel ja schon 😉

Im März erscheint eine Kurzgeschichte von mir in der Tarot-Anthologie im Torsten Low Verlag mit dem Titel „Unter Tage“. Und ich werde das gute Stück live auf der Buchmesse bestaunen können. Jep – die Buchmesse Leipzig ist auch in diesem Jahr wieder fest eingeplant und ich freue mich schon wahnsinnig.

Frohe Weihnachten oder Ist da noch wer?

Oh Gott, es ist nicht wirklich schon knapp drei Monate her, seit ich das letzte Mal gebloggt habe? Soviel dann zum regelmässigen bloggen *hust* Aber noch ist ja nicht alles verloren, und ich habe zumindest für 2 1/2 Monate eine Ausrede: Ich war in Asien unterwegs, genauer gesagt in Hong Kong, Südkorea und Japan.
Als Ergebnis quillt mein Kopf nun über vor Ideen, auch wenn die sich noch etwas gedulden müssen. Im Augenblick stehen noch drei große Projekte an, mit denen ich mich noch vergnüge. Zu allererst natürlich der Incubus, der Ende des Jahres seinen Abgabetermin hat, damit er Mitte 2012 auch wie versprochen in den Läden liegen kann. Ein Pseudonym steht mittlerweile auch fest – Nina Hunter. Was haltet ihr davon? 😉
Dann darf ich natürlich meine Blood Dragon 02 nicht vergessen! Diesmal wird Radu Hauptperson sein, und ich darf verraten, dass der Gute sehr viel mehr auf dem Kasten hat, als man bisher vermuten durfte. Ich kann gar nicht sagen, wie sehr es mir ind en Fingern juckt, die Schlüsselszenen in diesem Buch zu schreiben. Hach 🙂
Und bis Februar hat auch mein neuer Erotikroman bei Ullstein Abgabe.

Wenn ich mir das so anschaue, sollte ich für die kommenden Wochen Schlaf erst einmal ersatzlos streichen. Und sowas nennt sich besinnliche Weihnachtszeit.

Egal – ich wünsche euch auf jeden Fall ruhige Festtage im Kreis eurer liebsten Menschen und einen unfallfreien Rutsch ins neue Jahr. Bleibt mir bloss gesund, munter und neugierig. Wir lesen uns im Januar 😀

Ein Best of und eine Lesung

Als Autor ist man zwangsläufig in einer Liebesbeziehung mit seinem eigenen Buch. Das heisst, man kommt irgendwann in dieser Beziehung an einen Punkt, an dem man dem anderen die Pest an den Hals wünscht (dieser Zustand trifft meist irgendwo zwischen der Bearbeitung und dem zweiten Lektoratsgang ein).
Umso schöner ist es, wenn Leser das wiederfinden, was dem armen Autor bei der ganzen Bearbeitung verloren gegangen ist: dieses Besondere, das das Buch ausmacht, und den Spaß, den das Ganze macht. Im Fall von Triskelion-Grenzgänger war das Ka, von Happy End Bücher. Sie hat für das Magazin der Webseite tatsächlich eine SatzesLust-Liste zusammengestellt!
Was genau da drin steht, und was sie vom Buch hält kann man sich hier durchlesen: Happy End Bücher Magazin

Und wo wir gerade bei Grenzgänger sind: Am kommenden Samstag (30.07.) lese ich auf der Feencon aus Grenzgänger und *trommelwirbel* auch einen Auszug aus meinem Incubus, der im Sommer 2012 bei Heyne erscheint.
Weitere Infos findet ihr auf der Feencon Webseite.

Herzblut zwischen zwei Buchdeckeln

Als Autor, vor allem als Vielschreiber, hat man doch immer wieder Bücher, die einem ein bisschen mehr am Herzen liegen als andere. Bei mir sind das zwei Projekte, die zwar in verschiedenen Verlagen aber (fast) zur selben Zeit erscheinen werden.

Projekt Eins ist ein Buch, mit dem ich sehr lange schwanger gegangen bin, und das schon einiges hinter sich hat. Am 10. Juni wird es aber endlich das Licht der Welt erblicken und ich freu mich so (SOOOO) sehr darauf 🙂 Triskelion: Grenzgänger

Ich zitiere mal aus dem Klappentext 😉
Ihr neuer Job bei der Agentur Triskelion bringt Feline an den Rand des Wahnsinns. Mit der Wahrheit über ihre eigene Welt konfrontiert, muss sie sich damit anfreunden, dass ihre Mutter eine Hexe, ihr Boss ein Drache und ihr Ficus ein Hausgeist ist. Als wäre das nicht schon Grund genug, ein Mythologielexikon zu Rate zu ziehen, muss Feline für den Frieden zwischen Feen, Grenzgängern und anderen übersinnlichen Wesen sorgen. Doch wie, wenn ein sinnlicher Engel sie als seine Privaterlösung betrachtet, Dämonen hinter ihr her sind und ihr wieder einmal niemand die Spielregeln erklärt hat?

Projekt Nummer Zwei hat nicht ganz so lange gebraucht, aber durch sehr ungünstige Umstände hat sich der Erscheinungstermin immer wieder verschoben, weswegen ich umso glücklicher bin, dass es Ende Mai endlich soweit ist: Der erste Teil der Blood Dragon Trilogie, Drachennacht, erscheint 🙂

Klappentext? Aber klar 😉
Die Archäologin Elisa ist fasziniert von den Legenden rund um den historischen Dracula, Vlad Tsepes, und dessen Brüder Mircea und Radu. Sie erhält den Auftrag, in Rumänien nach den Ursprüngen der Dracula-Legende zu forschen und trifft dabei auf einen Nachfahren Vlad Tsepes: Victor Dracul. In Visionen sieht sie immer wieder sich selbst zur Zeit Vlad Tsepes, leidenschaftlich verbunden mit dessen Bruder Mircea, dem Victor bis aufs Haar gleicht. Elisa ist zunehmends verwirrt, da sie sich sowohl zu Mircea als auch zu Victor hingezogen fühlt, und kann kaum noch zwischen Visionen und Realität unterscheiden. Doch in den eng verknüpften Schicksalen der drei Brüder, die einem alten und mächtigen Geschlecht von Drachenn angehören, spielt Elisa eine wichtige Rolle, denn sie ist die Wiedergeburt der Frau, um die Mircea und Dracula einst kämpften. Dracula wurde einst über Elisas Verlust wahnsinnig, weswegen seine Brüder sich gegen ihn wandten und ihn einsperrten. Doch nun, Jahrhunderte später, ist Dracula wieder frei und will Rache …

Wuhuuu 🙂

Standardabsagen

Im Augenblick stöbere ich viel zu viel in Autorenblogs, aber was wäre der gemeine Autor ohne das Internet und die Prokrastination? Heute fiel mir dabei ein Artikel von Carrie Vaughn ins Auge (Autorn der Kitty-Reihe – großartige Bücher :)) bei dem ich doch stutzen musste. Man siehe hier: http://carriev.wordpress.com/2011/02/27/some-things-never-change/
Was mich daran stutzen liess war nicht die Tatsache, dass amerikanische Magazine (einen Hinweis auf Verlage habe ich nicht gefunden) bei Absagen auf standarisierte Formblätter zurückgreifen. Es waren vielmehr die Vorlagen für die Antworten. „In English next time, please!“ und „Oak board delivery – try not to hit us over the head with your theme.“ Beim ersten Lesen fand ich das witzig, aber dann habe ich mich gefragt, wie so eine Antwort auf einen Autor wirken muss, der hoffnungsfroh irgendwo etwas einschickt und dann gesagt bekommt „Wat? Wat willst du denn?“
Unter Nachwuchsautoren ist man mittlerweile ja schon froh, wenn man keine standarisierte Absage von Verlagen und Agenturen bekommt, sondern so etwas wie ein Begründung dabei liegt (zu lang, falsches Thema, wir mögen keine Milchbrötchen). Ich hoffe nur, dass solche Formblätter nicht auch in Deutschland Schule machen 😦

Verlagszuhause

Ich möchte mich für die lieben Kommentare und gedrückten Daumen bedanken 🙂 Gelohnt hat es sich in jedem Fall: Der „Incubus“ hat ein Verlagszuhause gefunden (mit dem ich gerade sehr sehr glücklich bin <3) und ich konnte auch meinen Urban Fantasy Romance Erstling "Grenzgänger" unterbringen (bei einem anderen Verlag, mit dem ich auch sehr glücklich bin :))
Mehr Informationen poste ich hier, sobald sich etwas tut, ich kann aber auf jeden Fall schonmal ankündigen, dass ich aus beiden Büchern auf der Feencon lesen werde.
Life's good *_*