Banchan – Spaß mit Reis ;)

Im Moment koche ich mich immer noch durch die koreanische Küche (und vergrabe mich in meinem Sprachkurs). Da nach dem letzten Post die Frage nach Rezepten kam (Hallo Bine und Riga ;)), wollte ich mal ein paar Anleitungen, frei nach meiner Mama, in den Raum werfen.

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Das heutige Rezepte ist ein sogenannte Banchan (bzw. Namul) – angemachtes oder eingelegtes Gemüse, das als Beilage zu gekochtem Rundkornreis greicht wird. Leider habe ich zum Ende hin vergessen Fotos zu machen, die reiche ich bei Interesse aber gerne nach. Dann wolle mer mal 😀

Gurken Banchan

Einer meiner persönlichen Favoriten, vor allem im Sommer, weil es so schön frisch schmeckt. Für 2 Personen braucht man:

– 1 große Salatgurke/2-3 kleine Salatgurken (ich gebe zu, ich mag die kleinen lieber, die haben mehr Geschmack)

– 1-3 Esslöffel Sesamöl (hier sollte man ruhig ein bisschen mehr ausgeben – gutes Sesamöl riecht sehr intensiv und herrlich nussig!)

– 1 Teelöffel gemahlene Paprika (scharf) (gibt es in jedem türkischen Supermarkt)

– 1 Teelöffel Zucker

– 1 1/2 – 2 Löffel Essig

– Gerösteten Sesam

– Viel Salz 😉

Zubereitung

Schneidet die gewaschene(n) Gurke(n) in möglichst dünne Scheiben. Ich habe leider keinen Hobel, aber es geht auch mit dem Messer ganz gut. Wichtig ist einfach nur, dass ihr die Scheiben so dünn wie möglich hinbekommt.

Schichtet die Gurkenscheiben anschliessend in einer Schüssel. WICHTIG! Auf jede Schicht kommt Salz. Wiederholt das bei jeder Schicht. Das Salz macht die Gurken mürbe und entzieht ihnen das Wasser und auch mögliche Bitterstoffe. Die Schüssel mit den Salzgurken lasst ihr einfach zugedeckt stehen, so circa 10-20 Minuten. (Keine Angst, falls die Gürkchen länger stehen, das tut denen nicht weh ;))

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Sobald ihr das Wasser abgegossen habt, drückt die mürben Gürkchen nochmal so richtig aus. Solange bis wirklich kein Wasser mehr beim rausdrücken herauskommt. (Sieht ein bisschen ekelig aus, ich geb’s ja zu ;))

Die ausgedrückten Gürkchen wandern in eine Schüssel. Jetzt kommen die restlichen Zutaten, bis auf das Sesamöl hinzu. Alles gut durchmischen. Erst, wenn alles vermischt ist, gebt das Öl hinzu und mischt noch einmal durch. Das Banchan für einige Zeit (min. eine Stunde) in den Kühlschrank stellen. Dann auf ein Schüsselchen geben und mit Reis servieren 🙂
Das Banchan hält sich im Kühlschrank 1-2 Tage.

Ich hol mir jetzt noch eine Portion 😀

„Some more Tea, Mr. Orc?“

Während ich noch fröhlich an meiner neuen Contemporary Erotika für Ullstein sitze (bzw. nicht so fröhlich – mein Privatleben macht mir gerade einen Strich durchs fröhlich sein) versuche ich gleichzeitig die Termine für die diesjährige Leipziger Buchmesse zu koordinieren. Falls also irgendwer noch Lust auf einen Kaffee auf der Messe hat, einfach „hier“ schreien 😉

Kommendes Wochenende bin ich dann in einer meiner Lieblingsstädte – Bööörlin! – und werde mich dort mit meinem Lieblingswebmaster zusammen setzen. Drückt die Daumen, dass dann endlich meine Homepages an den Start gehen (im Moment sieht es aber gut aus!).

Soviel zum kurzen Update. Weiteres spätestens im März 😉

12 Dinge über Autoren

Seanan McGuire, eine absolut brilliante Urban Fantasy Autorin (wer es noch nicht getan hat, sollte ihre Toby Daye Reihe lesen :)) hat eine wunderschöne Liste zum Thema „12 Dinge, die man über Autoren wissen sollte“ zusammengestellt. Das Original findet man hier: http://seanan-mcguire.livejournal.com/323570.html
Ich versuche mich mal an einer Übersetzung bzw. kurzen Zusammenfassung ins Deutsche 😉 (Merke: Das da nix meine Liste, das da von Seanan McGuire!)

12. Einen Autor, der gerade ein Buch veröffentlich hat bzw. kurz vor der Veröffentlichung seines Buches steht, zu fragen „Wann kommt denn das Nächste?“ ist, als würde man eine schwangere Frau im neunten Monat fragen „Wann kommt denn das Nächste?“ Nur, dass der Autor nicht im neunten Monat schwanger ist und dir daher höchstwahrscheinlich eine runterhauen wird.

11. Die meisten Autoren wissen nicht, wo ihre Ideen herkommen. Was nicht bedeutet, dass man sie nicht danach fragen könnte. Da wir es selbst nicht wissen, wird die Antwort aber meist eine Lüge sein.

10. Nein, der nette Autor, den du im Bus kennengelernt hast, wird dein Manuskript nicht lesen. Es tut mir leid. Aber der nette Zahnarzt den du im Bus kennengelernt hast, wird dir deine Zähne auch nicht umsonst saubermachen.

9. Ein Autor ist kurz vor der Deadline leicht neurotisch, leicht obsessiv, leicht hysterisch, leicht depressiv und leicht verrückt. Manchmal leidet er nur an einem dieser Symptome, manchmal an allen fünf. Anstupsen und rausfinden, was davon zutrifft, geschieht auf eigenes Risiko.

8. Die meisten Autoren schreiben in einem bestimmten Genre, weil sie es lieben. Einem Romance Autor zu sagen, er/sie sollte mal ein richtiges Buch schreiben ist ein sehr guter Weg um herauszufinden, wie schwer die Tasche oder Handtasche dieses Romance Autors wirklich ist.

7. I would do anything for love, but I won’t do that. (Schönes Lied 😉 Anmerkung Keri) Ich würde alles für Liebe tun, nur das nicht. Allerdings würde ich das zur Recherche tun, denn Recherche ist absetzbar.

6. Autoren, die sagen „Ich bleibe Freitag Abend zu Hause um zu schreiben“ meinen damit nicht „Ich bin einsam, bitte rette mich vor mir selbst.“ Sie meinen damit „Ich bleibe Freitag Abend zu Hause um zu schreiben“. Das gilt umso mehr für Autoren mit einem Vollzeitjob.

5. Jeder, der sagt Schreiben ist keine Arbeit, sollte eine 300-Seiten Manuskript in unter einem Monat überarbeiten. Oh, und es muss danach besser sein als vorher. Wenn du das geschafft hast, kannst du über das Schreiben sagen, was du willst.

4. Autoren tendieren dazu sehr vorsichtig mit ihren Finanzen umzugehen, weil es für sie keine Garantie gibt, wann genau der nächste Gehaltsscheck kommt. Das macht sie so gefährlich in Heimwerkermärkten o.ä.

3. Man sollte sich einem arbeitenden Autor nicht mit den Worten „Erfreut Sie kennenzulernen. Ich habe Ihr letztes Buch gelesen und es war scheisse“, vorstellen. Falls das doch passiert sollte man mit „Ebenfalls erfreut Sie kennenzulernen. Ich hoffe, sie haben eine gute Krankenversicherung“ als Antwort rechnen.

2. Alles könnte in einem Buch auftauchen. Alles. Ja, selbst das. Nein, wir versuchen nicht fies zu sein. So arbeitet unser Gehirn nun einmal.

1. Autoren schreiben, weil wir es müssen. So sind wir nun einmal gestrickt. Also bitte vergebt uns diese Freitag Abende, einverstanden?

Frohe Festtage und rutscht nicht aus :)

Weihnachten naht und das Ende des Jahres lässt auch nicht lange auf sich warten. Daher wünsche ich euch jetzt schon einmal frohe Feiertage und einen guten Rutsch nach 2011.
Ich werde über die freie Zeit fleissig sein und hoffe, euch im neuen Jahr gleich mit viiiiielen vielen guten Neuigkeiten begrüssen zu können.

Seid bis dahin lieb zu einander *gg* Ich wünsch euch was und wir lesen uns im neuen Jahr!

Still, stiller … mein Blog?

Im Augenblick muss ich mich zu jedem einzelnen getippten Wort treten. Furchtbar! Zum Glück habe ich meine Deadlines diesmal so gelegt, dass ich trotz Durchhänger nicht allzu sehr in Bedrängnis gerate.
Dennoch wird meine Motivation gerade geteilt durch die Drachen, meinen Incubus und meine Hausarbeiten (inkl. der Vorbereitung für meine Abschlussprüfungen).
Was den Incubus angeht, kann ich mich aber gerade ein wenig zurück lehnen und abwarten, denn er geht bald auf Verlagsreise, was für mich heisst: ruhig bleiben und abwarten.
In Sachen Drachen bin ich da schon ein grooooßes Stück weiter: das Cover ist fertig (und ja, ich bin ein bisschen verliebt ;)) und man kann das gute Stück bereits bei Amazon vorbestellen!

Und wie das so bei mir ist, verfalle ich, wenn ich Stress habe, immer einer alten und einer neuen Sucht. Die alte Sucht sind mal wieder Männer mit Schwertern in der japanischen Neuzeit, die neue ist ein Webcomic namens Lackadaisy. Er spielt zur Prohibition in St. Louis (20er Jahre Klamotten und Maschinenpistolen – yay!) und alle Protagonisten sind Katzen 😀 Klingt ersteinmal wie Cats, aber hier wird mindestens so fies gemordet, intrigiert und verhackstückt, wie im fiesesten Al Capone Film. Nur der Niedlichkeitsfaktor ist höher 😉 Wer mal reinschauen mag: http://www.lackadaisycats.com/index.php