Es gibt keine schlechte Werbung? Von wegen!

Es haben schon eine Menge meiner Kollegen darüber gebloggt, gefacebooked oder getweetet, aber ein bisschen Senf muss ich jetzt auch mal zur Rezensenten-Anpöbel Diskussion beitragen. Wer noch nicht mitbekommen hat, worum es geht, dem empfehle ich den zusammenfassenden Blogeintrag des Kollegen Tom Orgel: Vom Umgang mit Kritik oder den Beitrag von Lesekreis: Das wird teuer, Lady!

Es wird immer noch gerätselt ob besagter Herr Asht und der Roder Verlag mit dieser Aktion nur einen großen Marketing Gag ausspielen wollten, oder es tatsächlich ernst meinen. Angesichts des Blogs dieses Mannes, in dem er behauptet, viele Autoren erkaufen sich ihre Rezensionen (hallo? Ich kann kaum die Miete bezahlen!), und wer schlechte Rezensionen zu seinen Büchern verfasst, sei ohnehin nicht qualifiziert und nur neidisch weil er/sie nicht beim Roder Verlag angenommen wurde, bin ich wirklich geneigt zu glauben – der meint das ernst.

Und DAS erschreckt mich wirklich! Dieser Mann scheint wirklich zu glauben, dass da draussen eine groß angelegte Kampagne gegen ihn im Gange ist, initiiert von einer Rezensentin, die angeblich von seinem Verlag abgelehnt worden ist.

Genau: Rezensenten und ihre Blogs bringen uns Autoren nämlich ins Grab. Und deswegen müssen wir sie auch bestechen, ihnen schmeicheln und sie sonstwie günstig stimmen! Der Beweis? Herr Asht hat selbst verlauten lassen, dass er viel Zuspruch von anderen Autoren bekommen hat, die angeblich die Nase voll davon haben, Geschenke und Geld an „kriminelle“ Rezensenten zu bezahlen, nur damit sie eine gute Kritik bekommen.

Im Ernst, schlechte Kritiken bekommt keiner gern und als Autor tut es weh, wenn man lesen muss, dass der Rezensent das eigene Buch nicht einmal beendet hat. ABER – das ist das Risiko wenn man veröffentlicht! Wir Autoren sind ein eitler Haufen, und das muss man auch einfach sein, wenn man seine Geschichte der Öffentlichkeit zugänglich machen will. Aber dann muss man einfach wissen, dass es dort draussen auch Menschen gibt, die mit unserer Geschichte nichts anfangen können. Die sie nicht mögen oder sogar sch… finden. DAS IST EINFACH SO! Da muss man dann einfach durch.

Angeblich verkauft sich sein Buch nun wie geschnitten Brot. Ich persönlich möchte kein Buch dieses Herrn lesen. Und auch keines aus dem Roder Verlag.

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2 Kommentare zu “Es gibt keine schlechte Werbung? Von wegen!

  1. Wenn ich von solchen Dingen höre, schrecke ich immer auf in dem Glauben, plötzlich in einer Parellelwelt gelandet zu sein, die die reinste Farce auf unsere Welt ist. Ich kann da nur den Kopf schütteln und hoffen, dass noch Dinge und Wunder geschehen und solche Menschen zur Besinnung kommen. [Ist das jetzt auch schon diffamierend?…]

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