Standardabsagen

Im Augenblick stöbere ich viel zu viel in Autorenblogs, aber was wäre der gemeine Autor ohne das Internet und die Prokrastination? Heute fiel mir dabei ein Artikel von Carrie Vaughn ins Auge (Autorn der Kitty-Reihe – großartige Bücher :)) bei dem ich doch stutzen musste. Man siehe hier: http://carriev.wordpress.com/2011/02/27/some-things-never-change/
Was mich daran stutzen liess war nicht die Tatsache, dass amerikanische Magazine (einen Hinweis auf Verlage habe ich nicht gefunden) bei Absagen auf standarisierte Formblätter zurückgreifen. Es waren vielmehr die Vorlagen für die Antworten. „In English next time, please!“ und „Oak board delivery – try not to hit us over the head with your theme.“ Beim ersten Lesen fand ich das witzig, aber dann habe ich mich gefragt, wie so eine Antwort auf einen Autor wirken muss, der hoffnungsfroh irgendwo etwas einschickt und dann gesagt bekommt „Wat? Wat willst du denn?“
Unter Nachwuchsautoren ist man mittlerweile ja schon froh, wenn man keine standarisierte Absage von Verlagen und Agenturen bekommt, sondern so etwas wie ein Begründung dabei liegt (zu lang, falsches Thema, wir mögen keine Milchbrötchen). Ich hoffe nur, dass solche Formblätter nicht auch in Deutschland Schule machen 😦

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Ein Kommentar zu “Standardabsagen

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