2010 vs. 2011
02 Jan 2011 2 Kommentare
in Uncategorized, Veröffentlichung, Wie ein Buch wächst Schlagworte: Drachen, Ideen, Incubus, Projekt Agentur, Schreiben, Veröffentlichungen
Da isses schon wieder vorbei, das gute alte 2010 und so wirklich hab ich es auch noch nicht hinter mir gelassen. Aber das Kalenderblatt lügt nicht: Seit 2 Tagen befinden wir uns schon in 2011. Zeit für einen kleinen (schreiberischen) Rückblick und einen Ausblick auf das kommende Jahr, findet ihr nicht? Eben, das denke ich auch
2010
Das letzte Jahr hat schreibtchnisch für mich ganz groß angefangen und hatte dann einen so extremen Durchhänger, dass ich eine Weile wirklich mit mir und den Manuskripten kämpfen musste.
Dennoch sind einige Kurzgeschichten veröffentlicht worden und der erste Teil meiner Drachentrilogie wird im Januar folgen (da freu ich mich drauf
)
2011
Für das neue Jahr habe ich viel vor. Im April soll die Agentur Erotik bei Ullstein veröffentlicht werden. Ich werkle nach wie vor fleissig an meinem Urban Fantasy Projekt (Incubus, mrrrr
) und hoffe, dass er im neuen Jahr ein zu Hause findet. Ausserdem wartet die Idee für Drachennacht 2 noch auf mich – diesmal bekommt Radu seinen großen Auftritt und der Arme muss sich durch so einiges kämpfen
Ich hoffe, das neue Jahr wird für euch grandios, kreativ und schön
Ideen – oder die ewigen Probleme mit den kleinen Mistdingern
06 Mai 2009 3 Kommentare
in Uncategorized Schlagworte: Ideen
Um es mit den Worten der fiktiven Autorin Jaquelin zu sagen: Es ist niemals einfach DIE Idee da. Eine Geschichte besteht aus vielen kleinen Ideen und man muss diesen kleinen Mistdingern mit der Gabel hinterher rennen und sie aufspiessen, damit sie da bleiben.
Jaqueline hat recht. Es wäre schön, wenn irgendwann eine kleine Muse zu einem geflogen kommt und einem mit irhem magischen Musenstab eins überzieht, bis man die Ideen wie Sterne vor einem aufblitzen sieht. Mit Musen verhält es sich aber wie mit den meisten magischen Wesen: sie lassen sich höchst selten und wenn, dann auch nur sehr kurz blicken.
Also heisst es meist, selbst ist die Frau. Wenn einen tatsächlich Inspiration trifft, ist das ein tolles Gefühl, aber da Musen, wie bereits erwähnt, kleine Zicken sind, muss man ihnen ein wenig auf die Sprünge helfen. Man kann “Ideen kriegen” lernen.
Wichtig dabei ist, sehr aufmerksam zu beobachten und sich nicht selbst durch denken im Weg zu stehen. Beispiel: Vor kurzem fuhr ich nachts mit der Bahn durch das Ruhrgebiet. Die Bahn war relativ leer, bis auf mich sassen noch zwei schwarzgekleidete Gestalten mit umgedrehten Kreuzen um den Hals und einem, mit dem Edding entworfenem Make up im Gesicht. Ich liess meine Gedanken einfach schweifen und hört im Hinterkopf ein Stimmchen, das sagte: “Wenn man dem Klischee folgen würde, würden die beiden dich an der nächsten Haltestelle verschleppen, zum nächsten Friedhof schleifen und dir dort die Kehle durschneiden.” Beim Blick aus dem Fenster fuhr das Stimmchen fort: “Würd ja auch passen, immerhin ist Vollmond.”
Und plötzlich hatte ich das Bild eines satanistischen Serienkillers vor Augen, der versehentlich an eine Werwölfin gerät und…naja.
Die Idee ist nicht sonderlich originell oder großartig aber für mich war sie ein Ausgangsgerüst, das ich weitersponn und aus dem mittlerweile ein kleiner Erzählstrang in meinem neuen Projekt geworden ist.
Es sind häufig zwei Ideen kombiniert zu einer, die die “große” Idee ausmachen, also die, aus der man einen ganzen Plot spinnen kann (den man natürlich zwischendrin mit all den benannten kleinen Mistviechern füllen muss…). Wichtig ist einfach, seinen Kopf frei zu halten für die abstrusesten Kombinationen. Da kann viel Mist darunter sein (wird es auch, aber wenigstens konnte man mal wieder lachen) aber manchmal auch the next best thing.
Meine Lieblingsbeispiele für abstruse Ideenkombinationen:
Carrie Vaughn und ihre “Kitty” Reihe: die Geschichte einer modernen Werwölfin, die eine Seelsorge-Radioshow für übernatürliche Wesen im Radio moderiert.
Dylan Meconiss Webcomic “Bite me”: Was machen Vampire und Werwölfe zur französischen Revolution? (http://www.bitemecomic.com)
Und mein all time favorite: Vier Schildkröten, die durch atomaren Abfall zu Menschengröße mutieren und, ausgebildet von einer ebenfalls mutierten Ratte, als Ninja-Kämpfer die Welt retten. Mal ehrlich, dagegen klingen Satanistenfressende Werwölfe doch ganz artig, oder?